Perlen der Oberschlesien-Philatelie  



Ein mir unbekannter polnischer Bahnpoststempel und eine mir unbekannte Bahnpoststrecke. Die überfrankierte Auslandspostkarte wurde von einem Franzosen geschrieben und am 27.1.23 von Ostoberschlesien nach St. Etienne / Frankreich befördert. Bei der Entzifferung des Datums gab es eine kleine Schwierigkeit, da sich der Schreiber bei der Jahreszahl verschrieb. Anstatt 1923 schrieb er 1922.

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Das ungezähnte, echte Herzstück in der Type 1, befindet sich auf einem überfrankierten Orts-brief von Oppeln. Das Herzstück hat folgende Aufdrucktypen: oben cIa / ZS / cIIa
                                                                     unten cIIIa /ZS / cIVa

Die Marken wurden zeitgerecht entwertet:                 OPPELN * 1 k 15.3.20.9-10V

Bei diesem gestempelten Herzstück auf einem Brief handelt es sich um ein Unikat.
Die Auktionsbeschreibung lautete:
10 auf 20 Pfg. preußischblau im ungezähnten Herzstück 1 mit Aufdrucktypen-Kombination "Ia/Z/IIs + IIIa/Z/IVa" auf überfrankiertem Ortsbrief aus OPPELN 15.3.20 in einwandfreier Luxus-Erhaltung mit entsprechendem Fotoattest Gruber BPP: "....handelt es sich um ein UNI-KAT!" - ein Schaustück für die große Sammlung!


Der Brief brachte anlässlich 145. Dr. Fischer-Auktion 4.500,-- €. (ex. Slg. Prof. Dr. N. Urban)


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Bei diesem besonderen Ganzstück handelt es sich um eine Postkarte von Oppeln nach London / England. Sie wurde mit dem britischen Kommissionsstempel und einem bisher nicht registrier-ten britischen Kurierstempel zusätzlich entwertet.
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.Einzig bekanntes, frankiertes Telegramm aus der Abstimmungszeit. Am 22.04.1921 hat der Gemeinderat der Gemeinde Vosshütte bei Kreuzburg an den Botschafterrat in Paris ein Beschwerdetelegramm gerichtet.

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Seltene Paketkarte aus Groß Paniow. Sie wurde ins Deutsche Reich verschickt und dann mit einer Lagergebühr belegt. Diese Gebühr wurde durch die DR Marken, 1x Mi.-Nr. 89 und 3x Mi.-Nr. 145 belegt. Die Paketkarte stammt aus der Sammlung von Sfr. J. Kohlstrung. 

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Der besondere Beleg ist ein überfrankierter, eingeschriebener Ortsbrief. Er wurde von einem Kommissionsmitglied geschrieben und mit einem waagerechten Dreierstreifen, mit senkrechtem Zwischensteg der Mi.-Nr. 12b frankiert.

Die Marken haben einen Aufdruck mit den Typen:   bIIIb bVa / Z / bIIa

Diesen Beleg haben Mikulski und Dr. Weinberg signiert. Auch hierbei hat Weinberg die Farbe b als c signiert. Auch bei diesen Ziffern sind Ausbrüche vorhanden, die aber bei der identischen Typenkombination im 12a - Bogen nicht vorhanden sind.

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Die Postkarte stammt aus Ostoberschlesien und wurde von Pszczyna (Pless) nach Benares City / Indien befördert. Es ist eine sehr seltene Destination.

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 Überfrankierter, eingeschriebener Fernbrief von Tarnowitz nach Breslau vom 21.6.20. Der Brief ist mit dem vollständigen Druckdatum  K 2802 3  und dem Passerkreuz der Mi.-Nr. 19 frankiert. 

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Sehr seltene (Feld-)Postkarte von Oppeln nach Versailles. Anstatt des französischen Feldpoststempels wurde der Dienststempel des Vertreters des Kabinetts entwertet. Er hat nach dem Buch von Gunnar Gruber:

Die Dienststempel der Interalliierten Kommission im Abstimmungsgebiet Oberschlesien 1920-1922

 die Nummer II.0.b.

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Erste mir bekannte Postkarte aus dem kleinen Dorf Rogau Kreis Ratibor

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Portogerechter Auslandsbrief vom 8.4.22 von Kattowitz nach Cairo / Ägypten, frankiert mit der Mi.-Nr. 41, von dort weitergeleitet nach Kyoto / Japan. 

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Dienstbrief der Versorgungsstelle in Oppeln an die Polizeiverwaltung in Oppeln. Da es am 26.2.20 noch keine Dienstmarken gab (diese kamen erst am 1.4.20 heraus), waren die Dienstbriefe der Behörden als solche zu kennzeichnen und dadurch dann vom Porto befreit. Solche Belege waren in Oberschlesien nur zwischen dem 20.2.20 und dem 31.3.20 möglich gewesen.

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Mehrfachfrankatur der Mi.-Nr. 1 mit einem senkrechten Zwischensteg auf einer Fernpostkarte nach Hamburg vom 23.2.20. 

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Portogerechte Dienstpaketkarte vom 27.3.22 mit seltenem Selbstauflieferer-Paketzettel der Regierung 1 in Oppeln. 

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